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(Cyber-)Stalking: Wenn Grenzen verschwimmen - Jan Kalbitzer, Korina Winter

35c3 - Ethics, Society & Politics - 12/27/2018

Von unerwünschten Nachrichten über Bedrohungen bis hin zum Intimizid. Allein im Jahr 2017 wurden rund 18.483 Fälle von Stalking polizeilich erfasst, die Dunkelziffer wird auf 600.000-800.000 Betroffene geschätzt. Unter dem Begriff Stalking wird allgemein das „wiederholte, widerrechtliche Verfolgen und Belästigen eines Menschen, so dass dessen Sicherheit bedroht und er/sie in seiner/ihrer Lebensgestaltung schwerwiegend beeinträchtig wird“ verstanden. Die Ausführungsformen und Intensität des Stalkings oder Cyberstalkings sind sehr heterogen, sodass sich oft die Frage nach der Grenze zur Strafbarkeit stellt.<\p>

Neben einer kurzen Einführung in den Phänomenbereich werden die Ursachen und Typologien des Stalkings skizziert, sowie Internventionsmöglichkeiten präsentiert: Welche psychotherapeutischen Unterstützungsmaßnahmen gibt es für Betroffene und Ausführende? Welche juristischen Möglichkeiten gibt es? <\p>
Da rund jeder zwölfte Mensch in Deutschland in seinem Leben von Stalking betroffen ist und der/die Ausführende zumeist aus dem Nahbereich der/des Betroffenen stammt, kann sich auch im eigenen Freundeskreis die Frage stellen: Wie kann ich einer/m Stalking-Betroffen/m unterstützen und helfen? Oder wie spreche ich eine/n vermutlichen Stalking-Ausführende/n auf sein/ihr Verhalten an?<\p>

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